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FAQ: Gefahren für Kaninchen in Haus und Garten
 
Holly O'Meara

Übersicht

Ein Kaninchen, dass Freiheiten in Haus und Garten hat, erfreut sich einer artgerechten Haltung. Trotzdem müssen wir darauf achten welche Gefahren in der Umgebung lauern und sie beseitigen.

Welche Gefahren lauern im Freien?

Die größte Gefahr sind Wildtiere. Die House Rabbit Society hat keine Statistiken über Wildtierangriffe, wir stützen uns auf Erzählungen von Kaninchenhaltern. Ein Gartenzaun schützt kein Kaninchen vor Feinden. Eingeschlossen sind Attacken von Hunden, Katzen, Waschbären und Kojoten, in seltenen Fällen auch Eulen, Falken, Opossums und Wiesel. Beachten Sie, dass Wildtiere Zäune zerstören können, manche öffnen sogar Käfige. Die Gegenwart eines Raubtieres kann Ihr Kaninchen in Panik versetzen, es wird wild herumrennen, sich verletzen, kann sich das Genick brechen oder an einem Herzanfall sterben. Wenn es überlebt, kann es behindert bleiben oder Infektionen von Bissen oder Kratzwunden davontragen.

Die meisten Raubtiere jagen in der Nacht, deswegen rät die HRS, dass ein Kaninchen, das im Freien lebt, jede Nacht ins Haus gebracht wird. Eine feste, geschützte Unterkunft im Garten ist tagsüber genug, wenn auch Menschen in der Nähe sind.

Ein Kaninchen, auch wenn es kastriert oder sterilisiert ist, wird bei Freilauf im Garten seine natürlichen Instinkte des Wildkaninchens, Oryctolagus cuniculus entdecken, es wird Löcher buddeln. Mit der Zeit können die Löcher tief genug werden, dass sich das Kaninchen von seinem Besitzer nicht mehr fangen lässt und darin verschwindet. Das ist ein Problem, wenn das Tier ängstlich, verletzt, krank, trächtig ist oder anderweitig Hilfe braucht. Dazu kann Dreck aus dem Garten gefährliche Bakterien enthalten.

Um dem Grabebedürfnis des Kaninchens nachzukommen, füllen wir seinen Auslauf mit sauberem Stroh, das nach Bedarf erneuert wird. Dem Buddeln wirkt man entgegen wenn man ein Maschendrahtgeflecht unter den Boden des Auslaufs eingräbt oder die Löcher wieder zufüllt, bevor sie zu tief werden.

Wenn Sie die natürlichen, aber gefährlichen Löcher zugegraben haben, müssen Sie darauf achten, das Kaninchen vor schlechtem Wetter zu schützen. Ein Kaninchen, das im Haus leben darf, kann alle Vorzüge, die eine Wohnung bietet, mit seinen Menschen in Anspruch nehmen. Einem Tier, das im Freien lebt, kann man bei großer Hitze nasse Handtücher über seine Behausung hängen oder mit Eis gefüllte Milchtüten in den Stall oder Auslauf geben.

Viele Menschen glauben,dass Kaninchen, die im Garten umherhoppeln, instinktiv giftige Pflanzen meiden. Ich beobachtete ein Kaninchen, das an einem Oleanderblatt knabberte und kann bezeugen, es ist nicht so! Wir empfehlen eine Liste aller in ihrem Garten vorkommenden Pflanzen aufzustellen und nachzusehen welche davon giftig sind. Bis alle Giftpflanzen entfernt wurden, sollte das Kaninchen im Haus oder in einem sicheren Auslauf im Garten gehalten werden. Andere tödliche Gefahren sind Dünger und Schädlingsbekämpfungsmittel, die im Garten verwendet werden.

Die Freilandhaltung birgt noch ein spezielles Risiko, besonders für gesundheitlich angeschlagene Tiere. Jedes Kaninchen, das sich nicht selbst säubern kann, ist anfällig für Befall mit Fliegenmaden, eine lebensgefährliche Erkrankung. Um dem vorzubeugenkontrollieren Sie 1-2 mal täglich kränkliche Kaninchen und reinigen oder trocknen Sie verschmutztes oder nasses Fell.

Auch andere Insekten befallen unsere Kaninchen. Flöhe aus dem Garten können eine Flohanämie hervorrufen. In manchen Gegenden existiert die Myxomatose (Impfung !!!), ein tödlicher Virus, der durch Insekten auf Hauskaninchen übertragen werden kann.

Zum Schluss kann für ein Kaninchen, das nur im Freien lebt, die Unachtsamkeit seines Besitzers gefährlich werden. Auch wenn das Tier gefüttert, getränkt und versorgt wird, kann durch unregelmässige Beobachtung eine Krankheit zu spät entdeckt werden.

Im Endeffekt können Gefahren für ein Freilandkaninchen verringert werden, wenn man es über Nacht, bei extremen Wetter und Krankheit ins Haus holt. Dort kann es genau beobachtet werden.

Auf welche Gefahren muss ich im Haus achten?

Je mehr ein stubenreines Kaninchen sich unter die Familie und andere Haustiere begeben darf, umso mehr wird man seine Persönlichkeit erkennen und sich daran erfreuen. Nichtsdestotrotz rät die House Rabbit Society einen Käfig oder Auslauf vorzubereiten, bevor Sie sich ein Kaninchen holen. Das ist für die Sicherheit des Tieres, damit der Besizter alle Gefahren in der Umgebung beseitigen kann.

Stromschläge von angeknabberten Elektrokabeln sind die grösste Gefahr für Hauskaninchen. Sie haben einen Instinkt alle Kabel und Schnüre schnell und gründlich durchzunagen. Speziell alle, die über ihre Hoppelpfade laufen oder sich in höhlenähnlichen Verstecken, wie unter dem Sofa, befinden. "Kaninchensicher" bedeutet, alle Elektrokabel in nagesichere Plastikröhren zu verlegen oder Kabel mit Möbeln abzudecken, so dass das Kaninchen sie nicht erreichen kann. Das ist der erste und wichtigste Schritt eine Wohnung für ein Kaninchen sicherer zu machen.

Während auch genaueste Beobachtung einen schnellen Biss in ein Kabel nicht verhindern kann, ist es ratsam ein neues Kaninchen genau zu beobachten. Kaninchen unter einem Jahr sind die reinsten Teufel, springen auf, unter und in Möbel. Wie hoch ein Kaninchen springen kann hängt von der Kondition jedes einzelnen ab. Ein Sturz, Verletzung oder Panik können das Ergebnis der Selbstüberschätzung sein.

Generell sind ältere Tiere nicht mehr so abenteuerlustig und nach einer Zeit der Erforschung müssen sie in einer kaninchensicheren Umgebung nicht mehr ständig beobachtet werden.

Die Angewohnheit des Kaninchens alles anzunagen ist eher lästig als gefährlich. Eine Ausnahme sind Zimmerpflanzen. Man sollte die giftigen entfernen. Synthetisches Material, wie Teppiche z.B., können, in grossen Mengen aufgenommen, das Verdauungssystem des Kaninchens blockieren. Das kann vermieden werden indem man dem Tier natürliches Material zum Nagen anbietet (Heu, Holz, Stroh, unbehandelten Karton). Begrenzen Sie den Auslauf auf ein Gebiet ohne Teppich; kastrieren vermindert den Drang des Kaninchens seine Umgebung zu verändern.

Ironischerweise drohen einem Kaninchen, dass zu seinem Schutz im Käfig leben muss, andere Gefahren. Es langweilt sich, frisst zuviel, hat zu wenig Bewegung und kann Verdauungsprobleme bekommen. Mögliche Lösung: Ein doppelstöckiger Käfig, in dem das Tier springen kann, Heu zum Knabbern, einen Gefährten, eine Menge Spielzeug und so viel Auslauf unter Aufsicht wie möglich.

Ein Hauskaninchen empfindet seinen Käfig oft als sicheren Himmel. Es frisst und ruht gerne darin. Trotzdem kann ein Käfig auch Gefahren bergen. Das Tier kann sich in den Stäben verfangen, Krallen abbrechen, Zähne oder Pfoten verletzen. Wenn ein Kaninchenklo im Käfig steht, muss der Käfig einen stabilen Boden haben. Karton kann ebenfalls dazu benutzt werden einen Gitterboden abzudecken. Bei nervösen Kaninchen kann man auch die Seiten mit Karton abdecken. Um dem Tier Sicherheit zu geben kann man ein Kartonhaus in den Käfig stellen.

Auch wenn sich Kaninchen manchmal sehr keck verhalten, sollte der Besitzer sich immer vor Augen halten, dass es empfindliche Tiere sind. Brüche der Wirbelsäule können die Folge sein wenn das Kaninchen zappelt während es falsch aufgenommen wird oder plötzlich losgelassen wird. Sicherer Umgang mit dem Tier kommt nicht automatisch, das muss gelernt werden. Der erwachsene Besitzer muss das Tier vor unvorsichtigem Umgang durch kleine Kinder und vor rauher Behandlung durch andere Haustiere beschützen. Wenn Sie eine Katze besitzen sollten deren Krallen beschnitten werden. Ein Hund sollte dressiert und beaufsichtigt werden bevor die Begegnung mit dem Kaninchen erfolgt. Zwei fremde Kaninchen bringt man langsam und vorsichtig zusammen, um Kämpfe zu vermeiden.

Ein Kaninchen mag vielleicht gerne an der Leine gehen. Trotzdem, das geduldigste Tier kann erschrecken, wenn es in unbekanntes Gelände kommt oder ein fremdes Tier erscheint. Das Beste ist, Sie bleiben mit ihm in seiner gewohnten Umgebung.

Manche Besitzer werden die Tipps zur Vermeidung von Gefahren mit Skepsis lesen. "Flopsy hat sich durch das Fernsehkabel gefressen und es ist nichts passiert." "Harvey jagt Katzen aus dem Garten." Wir bestreiten nicht, dass Kaninchen findige Tiere sind aber wenn uns ein langes Leben unseres Tieres wichtig ist, können wir nicht genug vor Gefahren warnen. Unser Rat: "Wenn Ihnen Ihr Kaninchen etwas wert ist und Sie möchten, dass es lange lebt, entfernen Sie alle Gefahrenquellen aus seiner Umgebung."


House Rabbit Society is a nonprofit rescue and education group.
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