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FAQ: Medizinische Fragen
 
- Roter Urin
- Amoxicillin
- Zedern- und Kieferspäne
- Sterilisieren/Kastrieren
- Zähne
- Haarballen
- Operationen
- Bakterielle Infektionen
- Verdauungsprobleme

Roter Urin

Der Urin des Kaninchens variiert in der Farbe von klar, über gelb, braun bis zu dunkelrot. Das ist normalerweise kein Alarmzeichen, wenn nicht noch andere Krankheitsmerkmale wie Anstrengung beim Urinieren, weniger Appetit oder Fieber hinzu kommen. Wenn Sie roten Urin sehen, keine Panik. Halten Sie die Augen offen, für andere Anzeichen, die ein Problem sein könnten. Wenn Sie im Zweifel sind, lassen Sie Ihren Tierarzt den Urin untersuchen, ob es sich um Blut im Urin handelt.

Gefahr durch Amoxicillin

Lassen Sie nie einen Tierarzt Ihrem Kaninchen Amoxicillin geben. Es ist ein flüssiges, rosa Antibiotikum, das wie Kaugummi riecht. Amoxicillin ist sehr gefährlich für Kaninchen, und hat schon mehr getötet als geholfen. Jedes Antibiotikum auf Penicillinbasis kann für Ihr Kaninchen gefährlich sein. Versuchen Sie einen Tierarzt zu finden, der sich mit sicheren Antibiotikas für Kaninchen auskennt und der vertraut ist mit sanfterer Medizin wie Chloramphenicol, Tetracycline, Medizin auf Sulfa-Basis wie Septra oder TMS, oder Enrofloxine wie Baytril oder Cipro.

Zedern- und Kieferspäne

Diese sind sehr schlecht für Ihr Kaninchen und andere Haustiere. Die aromatischen Öle aus diesen Hölzern können Atemprobleme und Leberschäden bei Kaninchen und anderen kleinen Tieren verursachen. Benutzen Sie organische Streu in der Kaninchentoilette und legen Sie Zeitung in den Käfigboden.

Sterilisieren/Kastrieren

Die House Rabbit Society hat über 1000 Kaninchen kastrieren lassen mit einer ungefähren Todesrate von unter .1% während der Narkose. Andererseits liegt das Risiko von wiederkehrenden Krebs (der tödlich ist) für unkastrierte weibliche Kaninchen bei ungefähr 85%, was kastrieren nötig macht. Für männliche Kaninchen liegen die Vorteile mehr beim Verhalten (Vermeidung der sexuellen Aggression, markieren durch Urin spritzen verschwindet), sind aber genauso wichtig. Ein erfahrener Tierarzt kann ein gesundes Kaninchen mit sehr geringem Risiko kastrieren oder sterilisieren.

Zähne

Es gibt Kaninchen, deren Zähne unkontrolliert wachsen. Sie können nicht so schnell abgewetzt werden, wie sie wachsen. Dann müssen sie regelmässig gestutzt werden, damit das Kaninchen fressen kann. Ihr Tierarzt kann das für Sie tun oder Ihnen zeigen, wie sie das selbst zuhause tun können. Gewöhnlich tritt dieses Problem nur bei den Schneidezähnen auf, aber auch die Backenzähne können davon betroffen sein. Ein Indiz dafür kann das nasse Kinn eines Kaninchens sein, wenn es sabbert. Wenn das der Fall ist, muss das Tier seine Zähne vom Tierarzt auf ein normales Mass gekürzt bekommen.

Haarballen

Kaninchen wechseln ihr Haar alle drei Monate. Täglich fallen einige Haare aus, alle drei Monate gibt es einen starken Haarwechsel. Das ist ein wichtiger Faktor bei Todesfällen von Kaninchen. Sie müssen das Kaninchen regelmässig bürsten um bei einem Fellwechsel die losen Haare zu entfernen. Kaninchen putzen sich wie Katzen und verschlucken dabei die losen Haare, die sie aber nicht wie Katzen erbrechen können. Aus diesem Grund müssen sie, ausser dem regelmässigen bürsten, jederzeit frisches Heu zur Verfügung haben, wobei die Ballaststoffe helfen, die verschluckten Haare durch das Verdauungssystem zu schieben. Sie können Ihrem Kaninchen Mittel wie Petromalt oder Laxatone (normal 1 x die Woche, bei Fellwechsel täglich) geben. Zum Abschluss - täglich ausreichend Bewegung ist ein entscheidender Faktor um Haarballen zu vermeiden.

Operationen

Versichern Sie sich, dass ihr Kaninchen vor einer Operation in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Futter und Wasser sollte ihm am Abend vor der Operation nicht weggenommen werden! Jeder Wechsel der Fütterung kann das empfindliche Verdauungssystem stören und Probleme nach der Operation mit sich bringen.

Einer der Gründe, warum Tierärzte das Kaninchen vor der Operation auf Diät setzen wollen, ist, dass sie Angst haben, dass es sich erbricht. Kaninchen können sich aber nicht erbrechen, also ist Futterentzug unnötig. Dazu gibt es Ärzte, die ein Kaninchen nicht mit vollem Magen kastrieren wollen. Leider bräuchte der Magen 3-4 Tage, bis er leer wäre, aber in dieser Zeit würde das Kaninchen sterben. Bitte lassen Sie es nie vor einer Operation hungern!

Versichern Sie sich nach der Operation, dass der Käfig sauber ist und schauen Sie täglich nach der Operationsnaht, ob sie geschwollen oder entzündet ist. Tun Sie alles, damit ihr Tier so schnell wie möglich wieder frisst, wenn es wieder zuhause ist. Um es zum Fressen anzuregen, sollten sie verschiedene Leckerbissen anbieten, die normalen Pellets und Heu. Wenn Ihr Kaninchen nach 48 Stunden nichts gefressen hat, sollten Sie es zum Tierarzt bringen.

Bakterielle Infektionen

Die ersten Anzeichen für eine Infektion können eine laufende Nase oder tränende Augen sein, manchmal Fieber, ein rasselnder Laut aus der Lunge oder (selten) ein Hustengeräusch. Es ist sehr wichtig, dass Sie sofort zum Tierarzt gehen, wenn die ersten Symptome einer Infektion auftauchen, weil sie leichter im Frühstadium zu heilen ist. Die Bakterien, von denen Sie am meisten hören werden, nennt man Pasteurella. Das scheint ein grosses Problem zu sein, aber mit den modernen Antibiotika können diese Bakterien schnell vernichtet werden. Wenn sie nicht komplett abgetötet werden, kann man sie mit einer Langzeitantibiotikatherapie unter Kontrolle halten. Die meisten der Symptome treffen auf viele Arten von Bakterien zu, deshalb ist es wichtig, einen guten Tierarzt zu haben, der erst eine Bakterienkultur anlegt, um genau zu wissen, gegen was er behandeln muss.

Verdauungsprobleme

Die folgenden Symptome erfordern, dass Sie sofort mit Ihrem Tier den Tierarzt aufsuchen. Durchfall--wie bei Menschenkindern kann Durchfall für Kaninchen tödlich sein. Kaninchen haben verschiedene Arten von Durchfall, wenn er flüssig, viel und stark riechen ist, ist es leicht zu identifizieren. Eine heimtückische Art von Durchfall (welche nicht unbedingt flüssig ist) ist, wenn der Kot normal erscheint, beim Anfassen aber sehr leicht zerdrückt (weich) wird. Es gibt auch "klumpigen" Durchfall. Dieser hat die Konsistenz von Knetmasse, mit normal geformten Kot darin. Durchfall erfordert normalerweise Antibiotika vom Tierarzt. Andere Symptome sind lautes Bauchgrummeln, kleiner oder ungeformter Kot, oder gar kein Kot. Gehen Sie zum Tierarzt, sobald eines dieser Merkmale auftritt. (Tierarzte deuten dieses Problem fälschlicherweise oft als Haarballen.)

Primary Author(s): Sandi Ackerman Übersetzung: Andrea Pons
Sources: HRH, various articles from the HRJ


House Rabbit Society is a nonprofit rescue and education group.
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